Ist der Ariya der Richtige

  • Ich fahre aktuell den Ariya mit dem großen Akku und bin von der Reichweite überzeugt.


    Bei 120 km/h komme ich im Frühjahr, Sommer und Herbst über 400 km auf der Autobahn.


    Im Winter bin ich noch keine längeren Strecken auf der AB gefahren und kann dazu nichts sagen. Ich vermute aber, dass es dann nur noch 300 km sein werden.


    Letztes Jahr war ich mir dem Wagen rund 10.000 km unterwegs.


    Die Ladepausen waren akzeptabel. Manchmal hat er auch mehr geladen als geplant, wenn man an der Raststätte noch auf dem WC war und sich einen Kaffee geholt hat.


    Ich mag meinen Ariya, auch wenn nicht alles Gold ist, was glänzt.



    Klar kann man mit Google Maps fahren, aber dann bekommt man den Wegweiser nicht im Kombiinstrument angezeigt. Das finde ich nicht so toll, zumal dass der Qashqai kann.


    Im Faceliftmodel mit Google-Navi, gehe ich mal davon aus, dass das dann möglich ist.


    Was mich noch nervt, dass er die Verbrauchswerte aus welchen Gründen auch immer eigenständig zurücksetzt und die Sitze sind auch nur eingeschränkt langstreckentauglich.



    Was mir besonders gefällt, ist sein Design und vor allem, dass man ihn so selten auf der Straße sieht. Das macht ihn besonders.



    Das Facelift-Modell sieht dann aber schon fast so aus, wie der neue Leaf.



    Ich würde meinen trotz der Schwächen wieder kaufen/leasen.

  • Das mit den Sitzen muss ich leider bestätigen, wenn man überdurchschnittlich groß oder schwer ist, sollte man die gründlich ausprobieren, da imho nur für schlanke und maximal mittelgroße Menschen ausgelegt. Außerdem fehlt eine effektive 4-Wege Sitzhöhenverstellung, so daß man zwangsweise zu stark nach hinten geneigt sitzt. Ich habe mir mit einem Sitzkeil beholfen, aber das ist nur eine Notlösung. Fahre sonst einen Volvo, sitztechnisch eine ganz andere Welt.


    Bzgl. Laderei und Routenplanung suche ich noch eine Lösung, bei der ich festlegen kann, welche Ladesäulenanbieter berücksichtigt werden und die dynamisch einmal den aktuellen Ladestand berücksichtigt, sowie die aktuellen Verkehrsmeldungen. Wenn ich per Android Auto navigiere, kennt das Handy nicht den aktuellen Ladestand und kann also nicht reagieren , wenn ich mehr oder weniger als geplant verbraucht habe. Mache ich die Routenplanung mit der App von meinem Ladeanbieter und schicke das dann an Google Maps, hält er sich sklavisch daran und schickt einem im ungünstigsten Fall auf die Route mit dem meisten Verkehr.

  • Ich hab mir jetzt für die kommenden Urlaubswochen ein Monatsabo von ABRP gemacht 4,99 €/Monat).

    Dort kann Ich meine favorisierten Ladesäulen und Ladekarten einstellen. Außerdem gibt es dort noch etliche nützliche Einstellungen dabei.

    Über deren Encode-Schnittstelle (nur im Abo) und Nissan Connect Zugangsdaten kann dann ABRP den aktuellen Ladezustand des Wagen abfragen und beim fahren mit einberechnen.

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